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Anubispavian (Papio anubis)

Naturbild – Nummer 22

Anubispavian (Papio anubis)

Kuckuck, wer ist denn da? Mit schüchterner Miene und gläsernen Augen schmiegt sich ein kleines Äffchen an seine schützende Mutter. Es ist ein junger, ugandischer Anubispavian (Papio anubis).

Optische Ähnlichkeiten mit dem ägyptischen Totengott Anubis gaben diesem Pavian seinen göttlichen Namen. Grund dafür ist zwar die hundeähnliche Schnauze, aber das muss er ja nicht jedem erzählen… Sein Zweitname »Grüner Pavian« stammt übrigens von der teilweise grünlichen Fellfärbung und nicht etwa von seiner Vorliebe für grüne Savannen. In der Auswahl seines Lebensraumes zeigt sich der Anubispavian sogar äußerst flexibel. Ob Gras, Sand oder Stein – sein rotes Hinterteil ist auf jedem Untergrund ein bequemes Sitzkissen. Ebenso vielfältig ist sein Ernährungsplan. Von Früchten über Wurzeln bis hin zu kleinen Primaten ist der Allesfresser so ziemlich keinem Gericht abgeneigt.

In ausgesprochen großen Herden von mitunter über 100 Tieren lebt der Anubispavian immer in bester Gesellschaft. Wie bei der Seidenspinne vom letzten Naturbild herrscht ein markanter Geschlechtsdimorphismus: Männchen werden größer und schwerer als Weibchen, weshalb vor allem sie im Kampf mit Feinden erbitterten Widerstand leisten. Der ärgste Feind der Anubispaviane ist der Leopard, doch dieser würde niemals einer Herde direkt zu Leibe gehen. Zu groß ist sein Respekt vor den gewaltigen Eckzähnen der Pavianmännchen, die den seinen in nichts nachstehen.

Weitere Naturbilder und Informationen über die Tierwelt Ugandas finden Sie hier:

Südafrika-Kronenkranich (Balearica regulorum)
Rothschildgiraffe (Giraffa camelopardalis rothschildi)
Schuhschnabel (Balaeniceps rex)