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Leopard (Panthera pardus)

Naturbild - Nummer 20

Ein Leopard (Panthera pardus) auf einem Baum in Südafrika

Auge in Auge mit dem unsichtbaren Phantom – ein wahrhaftig fesselnder Augenblick. Bestechende Eleganz und schiere Kraft harmonieren selten so vollkommen wie beim Leoparden (Panthera pardus).

Vom Dschungel bis in die Gebirgswelt ist der Leopard die am weitesten verbreitete Raubkatze. Dort lebt er zumeist in Höhlen oder – wie unser südafrikanisches Motiv – auf Bäumen. Als Einzelgänger vermeidet der Leopard unnötigen Kontakt. Sein tarnendes Fellmuster, seine hohe Nachtsichtstärke sowie sein lautloser Schleichgang erlauben ihm eine beinahe »unsichtbare« Lebensweise. Diese ist für den Leoparden auch äußerst wichtig. Als kleinste Großkatze mit einem Gewicht von deutlich unter 100 Kilogramm muss er nämlich auf »Klasse statt Masse« setzen. Schnelligkeit und Geschmeidigkeit sind folglich großgeschrieben. Bemerkenswert ist auch sein robustes Skelett, mithilfe dessen er sich selbst aus großen Höhen unbeschadet fallen lassen kann.

Der typische Tag eines Leoparden ist in der Regel sehr entspannt. Erst gegen Abend wird der hervorragende Jäger aktiv … Dann jedoch ist Vorsicht geboten für alle anderen Bewohner seines bis zu 1.000 Quadratkilometer großen Reviers. Ansonsten laufen sie Gefahr, vom Schwung des anstürmenden Leoparden überwältigt und durch seinen präzisen Kehlbiss erdrosselt zu werden. Huftiere und Kleinwild machen so ungewollt Bekanntschaft mit dem hungrigen Raubtier – solange der Vorrat reicht. Gezwungenermaßen greift der Leopard in schweren Zeiten nämlich auch auf Insekten zurück. In der Not frisst der Teufel ja bekanntlich Fliegen.